OPEN SPACE richtet den Jugendlichen einen Ort ein, der ausreichend (Frei)Raum zum Proben und Erproben der persönlichen Fähigkeiten gibt. Den individuellen Fähigkeiten eine Ausdrucksform geben, ohne dabei die Persönlichkeit des Jugendlichen zu verbiegen – das ist ein Leitgedanke der Trainingsarbeit im OPEN SPACE.

Das interdisziplinäre Zusammenwirken der Bewegungskünste braucht ein hohes Maß an Offenheit. Offenheit ist daher ein tragendes Prinzip von OPEN SPACE und wird in der Trainingsarbeit gleich mehrfach realisiert:

  • OPEN SPACE steht allen Jugendlichen offen, unabhängig ihres Geschlechts, ihrer nationalen, ethnischen, religiösen, kulturellen oder sozialen Herkunft;
  • OPEN SPACE öffnet sich ohne Einschränkung allen Erscheinungsformen und Gruppierungen der modernen Bewegungskünste;
  • OPEN SPACE ist offen für Ideen und Innovationen, die von den Jugendlichen aus den Szenen in das Training getragen werden;
  • OPEN SPACE verknüpft sich mit kreativen Szenen und Einrichtungen der Region zum offenen Netzwerk der modernen Bewegungskunst.

Offenheit als Handlungsmaxime bedeutet auch, dass das Mitmachen im OPEN SPACE keine Mitgliedschaft braucht und die Trainingsstrukturen nicht starr sind, sondern von den Jugendlichen mitgestaltet werden können. OPEN SPACE legt daher Wert auf Partizipation, auf Einbindung der Jugendlichen in die Trainingsarbeit nach dem Prinzip des »each one teach one«: die Jugendlichen lernen auf Augenhöhe voneinander, jeder unter ihnen ist zugleich Lernender und Lehrender.